Rechtliches

Diese Seite versteht sich in keinster Weise als umfassende oder maßgebliche Abhandlung des Themas, sondern bietet einen hilfreichen und einleitenden Überblick über die Hauptthemen, Probleme und Bedenken bezüglich der rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit Onlinepoker.

Der erste der beiden Abschnitte beschäftigt sich mit den entsprechenden Gesetzen in der EU, während der zweite sich mit den Verhältnissen in den USA beschäftigt. Die Gesetze in beiden Regionen sind nicht nur unterschiedlich, sondern können, insbesondere was die USA anbelangt, ziemlich ungenau und verschieden auslegbar sein. Wenn Sie in einer der beiden Regionen wohnen und/oder ein potentieller oder aktiver Onlinepokerspieler sind, ist es unumgänglich, dass Sie die Gesetze, die auf Sie als Spieler unter Umständen zutreffen, verstehen und sich deren Bedeutung bewusst sind.

Allgemein gesagt gibt es sowohl in den USA als auch in der EU keine spezifische (d. h. vollkommen klare und definitive) Gesetzgebung, die die Teilnahme an einem Onlinepokerspiel für illegal erklärt. Es kommt tatsächlich darauf an, wie Onlinepoker klassifiziert wird. Die Regierung der Vereinigten Staaten, die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten und die der EU sowie seiner Mitgliedsstaaten haben Gesetze, die gewisse Arten von Onlinepoker verbieten, aber die Teilnahme an Onlinepoker lkiegt in der Regel außerhalb dieser Parameter. Nachstehend können Sie wichtige Informationen finden, die sich mit den Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf Online Poker in den unterschiedlichen Gerichtsbarkeiten befassen, die verabschiedet, vorgeschlagen oder interpretiert worden sind. Wie bereits erwähnt, sollte die folgenden Informationen weder als amtlich maßgeblich, noch als formale Rechtsberatungauskunft irgendwelcher Art verstanden werden. Nehmen Sie sie einfach als eine von vielen unterschiedlichen Informationsquellen zur Kenntnis. Wir hoffen, Sie finden es hilfreich!

Haftungsausschluss: Pokermaster.org ist keine Rechtsinstanz. Das heißt, die folgenden Informationen sollten auf keinen Fall als formale Rechtsberatung betrachtet werden. Die hier zusammengestellten Informationen stammen aus verschiedenen Pressenotizen und Artikeln, deren Richtigkeit nicht garantiert werden kann. Um offizielle und genauere Informationen zum Rechtsstatus von Onlinepoker zu erhalten, konsultieren Sie bitte die geltenden Gesetze in der jeweiligen Region, in der Sie leben bzw. im Zuständigkeitsbereich, in dem Sie leben.

Spielen in der Europäischen Union

Die Teilnahme an Onlinepokerspielen in der EU wird für alle Bürger, die in Staaten der Europäischen Union ansässig sind, generell als legal akzeptiert. Poker wird in ganz Europa immer beliebter, und in Skandinavien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Irland entstehen immer häufiger neue Poker Clubs. Auch in osteuropäischen Ländern findet Poker eine immer schneller wachsende Fan- und Unterstützergemeinde. Großbritannien besitzt jedoch noch immer, was Onlinepoker anbelangt, etwa 80% des Marktanteils. Trotzdem nimmt die Beliebtheit solcher Spiele auf dem ganzen Kontinent zu. Während es gegenwärtig auf EU-Ebene noch keine Gesetze speziell in Bezug auf Onlinepoker gibt oder solche, die es sogar verbieten, wurden kürzlich Argumente vorgebracht und Diskussionen geführt, die sich auf frühere Direktiven des Europäischen Gerichtshofs bezüglich eines Verbots ausländischer (in der EU ansässiger) Wettdienstleistungen beziehen. Diese Gesetze und Richtlinien richten sich jedoch nicht ausdrücklich gegen Onlinepoker und da seine Beliebtheit ständig steigt, glauben die meisten, dass auch der Großteil dieser alten Barrieren allmählich verschwinden wird.

Ähnlich wie in den Vereinigten Staaten, wo unterschiedliche Bundesstaaten unterschiedliche Gesetze haben, wenden die Staaten in der EU unterschiedliche Regeln und Vorschriften für ihre Bürger an. Die meisten Gesetze verbieten es den Bürgern jedoch nicht, an Onlinepokerspielen teilzunehmen, sondern regulieren lediglich, welche Art von Spielen akzeptiert werden. In Großbritannien zum Beispiel ist Online-Glücksspiel, und damit Onlinepoker, ausdrücklich gestattet, und es wurden erst kürzlich Gesetzesvorlagen eingebracht, die Unternehmen dazu ermutigen sollen, Großbritannien als Niederlassung für ihre Betriebe zu wählen. In den Niederlanden ist Onlinepoker ebenfalls legal, und die dortige Bevölkerung darf auch an ausländischen Spielen teilnehmen. Als Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Gesetze in den unterschiedliche Staaten der EU sind, sei jedoch angeführt, dass das niederländische Glücksspielgesetz seinen Bürgern verbietet, an Spielen teilzunehmen, die von einem Betreiber angeboten werden, der keine niederländische Spiellizenz besitzt. Außerdem hat in Frankreich, wo die traditionelle Glücksspielindustrie auf das Strengste reguliert ist, die Online-Glücksspielindustrie sehr stark von einem Schlupfloch in der EU Rechtssprechung profitiert und seine Beliebtheit in diesem Land verstärkt, und es gibt sogar Diskussionen in der Französischen Generalversammlung, die auf eine weitere Deregulierung abzielen.

Als Schlussfolgerung kann man sagen, dass, außer in den von uns hier angeführten Beispielen, die meisten europäischen Länder ihren Bürgern gestatten, an Onlinepokerspielen teilzunehmen, solange die Spiele aus Regionen oder Staaten stammen oder von Unternehmen, die in solchen Ländern ansässig sind, angeboten werden, in denen solche Internetseiten und Praktiken legal sind. Dadurch, dass es in der EU und in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten keine wirklich spezifischen Gesetze gibt, die Onlinepoker regeln, und aufgrund der relativ geringen Aufmerksamkeit, die Gesetzgeber diesem Thema widmen, ist es schwierig, allgemeine Regeln oder Kommentare bezüglich der Rechtmäßigkeit von Onlinepoker in der EU aufzustellen. Wie bereits erwähnt, ist die Teilnahme an Onlinepokerspielen für die Bürger in der EU generell legal, wobei jedoch keine Garantie über die Rechtmäßigkeit gegeben werden kann, und Play-online-poker-now.info empfiehlt dringendst, dass Sie sich, bevor Sie spielen, über die Gesetze und Vorschriften des Staates oder der Provinz, in der Sie leben informieren.

Haftungsausschluss: Pokermaster.org ist keine Rechtsinstanz. Das heißt, die folgenden Informationen sollten auf keinen Fall als formale Rechtsberatung betrachtet werden. Die hier zusammengestellten Informationen stammen aus verschiedenen Pressenotizen und Artikeln, deren Richtigkeit nicht garantiert werden kann. Um offizielle und genauere Informationen zum Rechtsstatus von Onlinepoker zu erhalten, konsultieren Sie bitte die geltenden Gesetze in der jeweiligen Region, in der Sie leben bzw. im Zuständigkeitsbereich, in dem Sie leben.

Spielen in den Vereinigten Staaten

Die Gesetze für Onlinepoker in den USA sind ziemlich vage und werden von unterschiedlichen Personen unterschiedlich interpretiert. Es gibt kaum Übereinstimmung darüber, welche Gesetze überhaupt zutreffen, und ob Onlinepoker tatsächlich die Art Glücksspiel ist, die von einigen Bundes- und bundesstaatlichen Gesetzen verboten wird. Außerdem geht Professor I. Nelson Rose, der häufig zitierte „Experte“ in Bezug auf juristische Fragen zu Internet-Glücksspielen, sogar so weit, zu sagen, dass es „keine Bundesgesetze oder Vorschriften in den Vereinigten Staaten gibt, die Glücksspiele im Internet ausdrücklich verbieten, weder im In- noch im Ausland“. Es gibt jedoch einige Bundesgesetze, die manche Leute dahingehend interpretieren, dass sie auch auf Onlinepoker zutreffen, und dass sowohl spezielle und individuelle bundesstaatliche Gesetze existieren, die diejenigen betreffen, die versuchen, in dieser Region zu spielen.

Der Federal Wire Act von 1961 (18 U.S.C. § 1084) - ein Gesetz auf Bundesebene, das bestimmte Wetttätigkeiten verbietet - wird in diesem Zusammenhang am häufigsten als die auf Onlinepoker am ehesten zutreffende Gesetzesschrift zitiert. Außerdem gibt es in manchen Bundesstaaten wie Kalifornien, Massachusetts, South Dakota und Utah Gesetze, die manche Arten von Glücksspielen verbieten. In all diesen Fällen, und insbesondere im Fall von bundesstaatlichen Gesetzen, hängt die Entscheidung, ob ein/die Gesetz(e) auf Onlinepoker zutreffen, davon ab, wie das Spiel klassifiziert wird. Viele Leute argumentieren, und sogar ziemlich überzeugend, dass Onlinepoker, im Gegensatz zu manchen seiner illegaler Gegenstücke, nicht von Glück sondern von Fertigkeiten abhängt und deshalb nicht in die Kategorie verbotener Aktivitäten fällt. Der Federal Wire Act, der von so vielen als für Online-Glücksspiele zutreffend zitiert wird, erwähnt und verbietet ausdrücklich nur „Sportwetten“. Außerdem ist diese Gesetzgebung eher gegen die Organisatoren von Glücksspielaktivitäten gerichtet und war ursprünglich dazu gedacht, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen. Tatsache ist, dass in dem einzigen Fall, in dem die Legalität von Onlinepoker aufgrund des Wire Act angezweifelt wurde, der vorsitzende Richter entschieden hat, dass der „Act“ tatsächlich nur auf „Sportwetten“ angewendet werden kann, und die Einstellung des Verfahrens wurde vom US-Bundesberufungsgericht für den Fünften Bundesgerichtskreis 2002 bestätigt. Auf bundesstaatlicher Ebene existieren in mehreren US-Bundesstaaten Gesetze, die gewisse Arten von Glücksspielen verbieten, aber die Frage nach der Legalität von Onlinepoker hängt wiederum davon ab, ob diese Aktivität in die Kategorie illegalen Verhaltens fällt, oder ob solche Gesetze auch auf Bürger anzuwenden sind, die an Spielen teilnehmen, die außerhalb einer Gerichtsbarkeit ihren Ursprung haben, in der es illegal sein mag.

Obwohl die Legalität von Onlinepoker in den USA im Moment relativ unklar bleibt und von mehreren Faktoren wie Interpretation, Gerichtsbarkeit, bundesstaatlichen Gesetzen usw. abhängig ist, stellen US-Amerikaner über die Hälfte aller Spieler in den weltweiten Pokerräumen. Außerdem wurde bis dato noch kein US-Amerikaner wegen der Teilnahme an einem Onlinepokerspiel angeklagt, vor Gericht gestellt oder verurteilt. Wie bereits erwähnt, zielen die meisten US-Gesetze in Bezug auf Glücksspiele darauf ab, das organisierte Verbrechen und die Betreiber von Glücksspielnetzen und entsprechende Aktivitäten zu bekämpfen. Anders ausgedrückt dürfte es einem normalen Spieler, auch wenn er an einem illegalen Spiel teilnimmt, ziemlich schwer fallen oder sogar unmöglich sein, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, außer er/sie tut etwas, dass dem Betreiber direkte Vorteile bringt. Ein weiterer Beleg für die Schwierigkeit, die Frage der Legalität von Onlinepoker in den Vereinigten Staaten zu beantworten, ist die jüngste Entscheidung der WTO (April 2005), die einen früheren Fall bestätigt, in dem entschieden wurde, dass eine US-Rechtssprechung, die Online-Wetten verbietet, gegen internationale Gesetze verstößen würde. Einige US-Bundesstaaten, wie zum Beispiel North Dakota, haben sogar versucht Gesetze einzubringen, die Onlinepoker in der Region ausdrücklich legalisieren, um Betreiber zum Umzug in den Bundesstaat zu bewegen. Während solche Gesetzesvorlagen zwar nicht ratifiziert wurden, kann andererseits festgestellt werden, dass US-Bundesgesetze, die darauf abzielen, Online-Glücksspiele zu verbieten, ebenfalls nicht eingeführt werden konnten. Im Moment sieht es also in den Vereinigten Staaten so aus, als ob Bundesgesetze und sogar viele bundesstaatlichen Gesetze, die Onlinepoker verbieten, äußerst unklar sind, unterschiedlich interpretiert werden können, und/oder die Legalität von Onlinepoker weder auf die eine noch auf die andere Weise beeinflussen. Pokertown.org empfiehlt dringlichst, dass Sie sich auf jeden Fall über die Gesetze in Ihrem Bundesstaat oder Ihrer Region informieren, um über die Richtlinien in Ihrer Gerichtsbarkeit im Klaren zu sein, bevor Sie Onlinepoker spielen.

Haftungsausschluss: Pokermaster.org ist keine Rechtsinstanz. Das heißt, die folgenden Informationen sollten auf keinen Fall als formale Rechtsberatung betrachtet werden. Die hier zusammengestellten Informationen stammen aus verschiedenen Pressenotizen und Artikeln, deren Richtigkeit nicht garantiert werden kann. Um offizielle und genauere Informationen zum Rechtsstatus von Onlinepoker zu erhalten, konsultieren Sie bitte die geltenden Gesetze in der jeweiligen Region, in der Sie leben bzw. im Zuständigkeitsbereich, in dem Sie leben.